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DATEN Geboren: 15.5.1985 |
Jeder, der Scharif El Bataa einmal gesehen hat, wird ihn so schnell nicht wieder vergessen. Seine maskuline Ausstrahlung, der exotische Look, seine Trockenheit und Härte sind nicht zu übersehen. Sobald er den Paddock betritt, schlägt er den Schweif über den Rücken und beginnt zu paradieren – dann wird aus dem sanften Lamm ein Kraft strotzender Athlet. Mit großen, erweiterungsfähigen Nüstern, dem elegant geschwungenen Hals und ausdrucksstarken, großen Augen wirkt er dann wie aus einem alten Gemälde von Schreyer oder Vernet. Seine Bewegungen sind nicht die eines manipulierten Showarabers, sondern sie erfolgen selbstverständlich, schwungvoll und mit mühelos leichtem Tritt. Wenn man ihn ansieht, muss man automatisch an seinen Vater Mameluck (Hadban Enzahi x Moheba II) oder den großen Malik (Hadban Enzahi x Malikah) denken – so sehr erinnert Scharif El Bataa an diese alten „Klassiker“ der Zucht, wenngleich er im Gesamtaufriss edler und feiner erscheint. In jedem Fall ist er deutlich vom „Moheba-Look“ geprägt.
Er ist einer der ganz wenigen rein ägyptischen Söhne des in Marbach geborenen Hengstes Mameluck (Hadban Enzahi x Moheba II), der ein Vollbruder des legendären Madkour I war. Mameluck vererbte seinem Sohn das leichte Gangwerk, die unerhörte Ausstrahlung und den athletischen Körperbau. Bevor Mameluck 1974 in die USA exportiert wurde, deckte er einige wenige Stuten alter deutscher Blutlinien. Aus diesem kleinen Fohlenjahrgang gingen mehrere Stuten hervor, die „Championmütter“ und zu Stammstuten verschiedener Zuchtstätten wurde – und der „kleine große“ Melchior, der in Großbritannien zu einem der einflussreichsten Vererber seiner Zeit aufstieg. Klicken Sie hier für sein Pedigree! PERSÖNLICHKEIT „Ich bin wirklich begeistert von Scharifs tollem Charakter“, schwärmt Miri Berger. „Meine Tochter kann ihn am berühmten seidenen Bindfaden zum Decken führen und er achtet sogar noch darauf, dass er sie nicht mitzieht!“ Man kann sich bedenkenlos zwischen seine Vorderbeine setzen und er wird sich nicht einen Millimeter bewegen. Man ist so sicher wie in Abrahams Schoß! „Wenn er sich bewegen möchte, senkt er den Kopf und hebt ganz vorsichtig ein Vorderbein“, erzählt Miri Berger. Dieser Hengst ist ein wahrer „Schatz auf vier Beinen“!
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